Was ist nach der OP?

Nach der Operation

Postoperativ sind Mitarbeiter der Pflege für Sie da. Es findet eine regelmäßige Überwachung mit Puls- und Blutdruckkontrollen statt. Hierzu stehen moderne Überwachungsgeräte bereit. Eine Blutübertragung ist nur selten (unter 10 % der Fälle) erforderlich. Die meisten Patienten können am Tag nach der Operation voll belasten und nach 3 bis 5 Tagen ohne Gehstützen gehen. Gehhilfen werden in der Regel 2 bis 4 Wochen zur Gangsicherheit genutzt. Eine Entlassung kann 4 bis 5 Tage postoperativ erfolgen. Bei Entlassung erhalten Sie einen Entlassbrief, Kopie der letzten Laborwerte, Prothesenpass und CD mit Röntgenaufnahmen. Zur Vermeidung einer Thrombose wird eine medikamentöse Vorbeugung für 4 Wochen empfohlen.

Rehabilitation

Der langfristige Therapieerfolg wird durch Ihre persönliche Motivation und eine gute Rehabilitation gesichert. Ziel ist das Training eines wieder normalen Gangbildes und Erreichen einer vollen Mobilität. Nach der Rehabilitation gehen sie meisten wieder in Behandlung Ihres Orthopäden oder Chirurgen, um ggf. Rezepte über weitere Physiotherapie zu erhalten oder um die Behandlung abzuschließen.

Informationen zum Antrag zur Rehabilitation

Je nach Versicherungszugehörigkeit ist die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) oder gesetzliche Rentenversicherung (GRV) zuständig. Bei Beamten übernimmt die Beihilfe anteilig Kosten; weitere Anteile können durch Privatversicherungen abgedeckt werden. In der Regel ist es günstig, vor einem Krankenhausaufenthalt Möglichkeiten zur Rehabilitation zu klären Ihre Krankenkasse kann Ihnen entsprechende Vordrucke aushändigen.
Der Antrag kann selbst ausgefüllt werden

Fragen

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen den Ablauf zum Gelenkersatz der Hüfte näher gebracht zu haben. Bitte kontaktieren Sie uns bei weiteren offenen Fragen.